66 – Der Erbe

 

Die Gedanken, die jetzt durch Albus‘ Kopf rasten, griffen ineinander wie die Glieder eines Reißverschlusses:

Diese Platte mitsamt dem Relief ist uralt, hörte er Patricia sagen. Manche behaupten, sie sei noch von Salazar Slytherin persönlich angefertigt und verzaubert worden.

Weißt du irgendetwas über diese weißmagische Waffe, fragte Julians Stimme, die Slytherin hinterlassen haben soll, das Gegenstück zum Basilisken?

Vielleicht, sagte Roy, waren Sie ja tatsächlich der Erbe Salazars und konnten Ihr Erbe nur deshalb nicht antreten, weil Sie kein Slytherin waren…

Eines Tages, – das war jetzt Cassiopeia –, so ist es prophezeit, wenn der magischen Welt der Untergang droht, wird dieser Erbe meiner bedürfen, und er wird drei Mal meinen Namen rufen, und ich werde ihn hören, wo immer er sein mag, und zu ihm kommen.

Voldemort war nur noch einen Schritt von ihm entfernt. Albus schrie aus Leibeskräften auf Parsel:

„CASSIOPEIA! – CASSIOPEIA! – CASSIOPEIA!“

Voldemort blieb verdutzt stehen. Er fuhr herum, als eine Stimme hinter ihm fragte:

„Du hast mich gerufen, Albus?“

Das Letzte, was Voldemort von dieser Welt sah, war der Kopf einer Kobra, der zweimal blitzartig nach vorn zuckte…

Mit zwei Bisswunden im Hals brach Hermine zusammen.

„Du hast sie umgebracht!“, schrie Albus verzweifelt die Schlange an. „Du solltest sie doch nicht umbringen! Jetzt ist sie tot und ich bin schuld!“

„Beruhige dich, Albus“, erwiderte Cassiopeia. „Sie ist nicht tot. Sie wird bald wieder zu sich kommen. Tot ist nur Voldemort.“

Während ihre Fesseln von ihnen abfielen, starrten Albus und Harry, die es kaum fassen konnten, die Kobra an.

„Da bist du ganz sicher?“, fragte Albus zweifelnd.

„Ganz sicher“, versicherte die Schlange. „Mein Biss verabreicht kein gewöhnliches Schlangengift, sondern etwas viel Stärkeres, ein magisches Serum, das nur gegen das Böse wirkt, gegen dieses aber unwiderstehlich. Voldemort ist endgültig tot, sein letzter Horkrux nur noch ein gewöhnliches kleines Goldstück.“

„Dann…“ Harry stockte. „Dann bist du die weiße Waffe, die Slytherin in Hogwarts hinterlassen hat?“

„Gewissermaßen“, antwortete Cassiopeia vieldeutig. „Es ist eine Legende, aber wie die meisten Legenden hat sie einen wahren Kern. Ich bin allerdings keine Waffe, die Salazar Slytherin hinterlassen hat…“

„Sondern?“

„Ich bin Salazar Slytherin!“

Den beiden Potters, die sich inzwischen erhoben hatten, fielen die Kinnladen herunter.

„Was?“

„Als sich vor über tausend Jahren der Streit mit den anderen Gründern so zuspitzte, dass ich Hogwarts verlassen musste, wusste ich, dass ich die magische Welt über meinen Tod hinaus würde schützen müssen. Ich schuf aus einer lebenden Schlange das Relief und versenkte darin den Teil meiner Seele, der auf Erden zurückbleiben und meinen Erben dienen sollte.“

„Dann bist auch du so eine Art Horkrux?“, fragte Albus schaudernd.

„So etwas Ähnliches“, erwiderte Slytherin, „nur dass ich es nicht nötig hatte, dafür zu morden.“

„Aber warum hast du Voldemort getötet? Er war doch dein Erbe?“, fragte Harry verblüfft.

„Er ist es nie gewesen. Du selbst warst es, Harry Potter!“

Ich?“

„Hast du es nicht immer geahnt?“

Harry zögerte. „Ja, schon – es gab ja sehr früh diese Gerüchte, ich sei Slytherins wahrer Erbe, ich hatte Voldemorts Todesfluch als Baby überlebt, ich spreche Parsel, der Sprechende Hut wollte mich nach Slytherin schicken, und ich gebe zu, bei aller Feindschaft habe ich einen Rest an Sympathie für Slytherin nie verloren, den ich mir selbst nie erklären konnte und auch nie zugegeben habe. Als aber Albus dort hingeschickt wurde… habe ich mich gefreut.“

„Weil du im Innersten wusstest, dass es so sein musste. Dein Sohn vertraute auf den Sprechenden Hut, und damit hat noch nie jemand einen Fehler gemacht.“

„Ich habe diese Gerüchte, ich sei dein Erbe, immer als dummes Gerede abgetan…“

„…und wahrscheinlich ziemlich heftig und ungeduldig. Weil du ahntest, wie viel Wahrheit darin steckte.“

„Dann stimmt es also wirklich…“

„Es stimmte“, korrigierte ihn die Schlange, „bis zu dem Tag, an dem du dich für Gryffindor entschiedst und damit dein Erbe ablehntest. Seit dieser Entscheidung stehst du unter Godrics Schutz. Bis dahin hattest du unter meinem gestanden.“

„Du – du hattest mich geschützt?“

„Ich fühle jederzeit, wer mein Erbe ist, und ich fühle seinen Hilfeschrei – selbst den unartikulierten Hilferuf eines Babys kann ich hören.“

„Den Hilferuf eines…“ Harry stockte der Atem. „Dann warst du es…“ flüsterte er und sprach nicht weiter.

„…der Voldemorts Todesfluch damals auf ihn selbst zurückprallen ließ, ja“, bestätigte Slytherin.

„Aber meine Mutter…“ stammelte Harry.

„…hinterließ dir durch ihr Selbstopfer einen mächtigen Schutz. Einen Todesfluch Voldemorts abzuwehren hätte sie jedoch ebenso wenig vermocht wie viele andere Mütter, die sich ebenfalls für ihre Kinder opferten, ohne sie retten zu können.“

„Wenn aber Voldemort“, grübelte Harry, „nicht dein Erbe war, wieso konnte er deinem Basilisken damals Befehle erteilen?“

„Er war ein Slytherin und sprach Parsel, das genügte. Wärst du aber selbst ein Slytherin gewesen, so hätte der Basilisk dir gehorcht und nicht ihm. So musste Godric dir zu Hilfe eilen, dessen Seele in seinem Schwert ruht, so wie meine in Cassiopeia. Der Status des Erben aber ging, da du ihn ablehntest, auf den ersten Slytherin aus deiner Linie über.“

„Auf mich“, stellte Albus fest.

Die Schlange nickte. „Deshalb durftest du Cassiopeias Namen erfahren, den ich Voldemort nie verraten habe, und deshalb konntest du mich rufen.“

Voldemort stammte aber doch von dir ab“, wunderte sich Harry, „ich nicht.“

„Er stammte von mir ab, war aber nicht mein Erbe. Dich aber hätte ich nicht als meinen Erben erkennen können, wenn du nicht von mir abstammtest!“, beharrte Slytherin. „Und zwar über die Peverells, die meine direkten Nachkommen und die mächtigsten Magier ihrer Zeit waren.“

„Natürlich“, murmelte Harry. „Voldemorts Großvater führte das Wappen der Peverells…“

„…weil auch er ihr Nachkomme war, genau wie du.“

„Dass ich Parsel spreche, war also keine Gabe, die Voldemort an mich weitergegeben hat?“

„Nein, Harry Potter, du hast sie von mir geerbt, und dein Sohn von dir.“

„Und warum hat mein Bruder James sie nicht geerbt?“, wollte Albus nun wissen.

„Weil nicht jede ererbte Eigenschaft sich manifestiert“, erwiderte Slytherin. „Es könnte aber sein, dass sie bei einem seiner Kinder wieder zum Vorschein kommt.“

Hermine begann sich schwach zu rühren.

„Da hast du deine Hermine wieder, Albus Potter“, sagte Slytherin. „Ich kehre jetzt zurück nach Hogwarts und nehme meinen Platz in der Tür des Gemeinschaftsraums wieder ein.“

Die Schlange verschwand so plötzlich, wie sie erschienen war.

Langsam, wie aus einer Narkose erwachend, öffnete Hermine die Augen. Vater und Sohn knieten sich neben ihr auf den Boden.

Hermine?“, fragten beide hoffnungsvoll.

Harry? Albus?“

Hermine sah sich verwirrt um.

„Was ist passiert? Was war das für eine Schlange?“

Harry erklärte es ihr.

Langsam kehrten Hermines Erinnerungen Stück für Stück wieder.

„Oh Harry, was habe ich getan?“ Sie schluchzte hemmungslos, als er sie in die Arme schloss.

„Gar nichts hast du getan, Hermine“, versicherte Harry. „Es war Voldemort.“

Sie lächelte traurig.

Harry, du weißt, dass das nicht einmal die halbe Wahrheit ist.“

„Ist doch egal“, rief Albus dazwischen und drängte seinen Vater sanft zur Seite, um endlich auch seine Hermine knuddeln zu können. „Du bist bei uns, und du bist wieder du selbst!“

Zum ersten Mal gelang ihr so etwas wie ein Strahlen, dann wurde sie wieder ernst.

„Noch nicht so ganz… An manches erinnere ich mich deutlich, manches ist noch ganz verschwommen.“

„Das liegt daran“, erwiderte Harry, „dass deine Seele sehr lange von deinem Geist abgeschnitten war. Du wirst eine Weile brauchen, dich wieder in deinem eigenen Kopf zurechtzufinden, aber das wird schon wieder!“

„Mir graut schon vor dem, an das ich mich erinnern werde.“ Hermine stand jetzt auf. „Was ist eigentlich mit Percy los?“

Den hatten sie ganz vergessen. Harry richtete seinen Zauberstab auf ihn:

Rennervate!

Percy erwachte und sah fassungslos, dass Hermine sich bei Harry untergehakt hatte.

„Was ist das denn?“, stammelte er.

„Es hat alles seine Richtigkeit, Percy“, entgegnete Hermine. „Ich stand die letzten Monate wirklich unter einem Fluch, der jetzt aber gebrochen ist. Hol Susan, wir müssen eine Reihe von Gesetzen und Notverordnungen aufheben.“

„Äh, Hermine – du hast Susan beurlaubt.“

„Ach ja, richtig“, murmelte Hermine. „Dann hol sie zurück, sie ist ab sofort wieder Abteilungsleiterin, ich brauche sie. Und hol Cesar, ich muss ihm neue Instruktionen geben.“

„Gern!“ Dienstbeflissen wie immer eilte Percy zur Tür, wurde aber von Harry im letzten Moment festgehalten.

„Wenn du da jetzt hinausstürmst, wirst du sofort von einem Schockzauber niedergestreckt. Ich wette, draußen steht Anderson mit einer Hundertschaft und wartet nur darauf hereinzustürmen.“

„Natürlich“, sagte Hermine. „Ich werde draußen apparieren.“ Sie verschwand.

Es dauerte eine Weile, bis sie mit Anderson zurückkehrte, denn der Amasi-Chef, der von Hermines plötzlichem Sinneswandel völlig überrascht war, musste sich zunächst vergewissern, dass die Hermine, die vor ihm stand, wirklich seine Ministerin war und nicht etwa unter dem Imperius stand oder Vielsaft getrunken hatte.

„Ich fürchte, Cesar, Ihre Karriere als Geheimdienstchef ist beendet“, eröffnete sie ihm, als sie wieder im Ministerbüro standen.

Cesar runzelte die Stirn.

„Frau Ministerin, ich habe nur Ihre Anordnungen ausgeführt.“

„Und auf Ihre Weise perfekt, das weiß ich doch. Ich habe nicht vor, Sie zu bestrafen oder durch jemand anderen zu ersetzen. Für meine persönliche Sicherheit bleiben Sie weiterhin zuständig. Ich werde nur das Amt für Magische Sicherheit als solches wieder auflösen.“

Anderson zuckte mit keiner Wimper, versprach, die nötigen Vorbereitungen zu treffen, und ging in sein Büro.

Dann wandte Hermine sich an Percy: „Jetzt kannst du Susan holen.“

Als auch Percy gegangen war, bat Hermine Harry und Albus in ihr Büro. Sie war bleich und sah immer noch etwas verwirrt aus, setzte sich aber sofort wieder an ihren Schreibtisch. Harry musste verstohlen grinsen. Das war typisch Hermine!

„Gut“, meinte sie und griff zur Feder, „welche Haftbefehle und Präventivarreste muss ich jetzt aufheben? Ich bin mir nicht sicher, ob ich alle zusammenkriege. Natürlich die gegen euch beide, außerdem gegen die Familie, einschließlich James und Victoire, dann…“ Sie schien zu grübeln.

Harry sprang ihr bei: „Gegen Walden und Ares Macnair, Rodolphus und Julian Lestrange, Orpheus und William Malagan…“

„Ja, natürlich!“ Hermine schlug sich leicht an die Stirn. Sie hatte sich noch nicht daran gewöhnt, dass ihr Gedächtnis noch nicht wieder perfekt war. „Außerdem Roy und Arabella MacAllister…“

Albus räusperte sich. Hermine blickte auf und sah in zwei betretene Gesichter.

„Ist irgendwas?“, fragte sie verdutzt.

Hermine“, sagte Harry vorsichtig. „Du kannst Arabella nicht mehr freilassen. Sie hat sich in Askaban das Leben genommen.“

Hermines Gesicht schien zu zerbrechen.

„Was?“, wisperte sie entsetzt. „O Gott, wie furchtbar!“ Sie begrub das Gesicht in ihren Händen und schluchzte. „Und ich bin schuld!“

Harry und Albus wagten nichts zu sagen. Jeder Trost hätte nach einer billigen Phrase geklungen. Nach einer Weile blickte Hermine auf.

„Ich kann mich gar nicht erinnern, dass mir das gemeldet worden ist, aber es gibt so Vieles, an das ich mich nicht erinnere…“

„Und weil Arabella tot ist, solltest du auch den Haftbefehl gegen Roy nicht aufheben“, sagte Harry. „Er ist irgendwo da draußen und will dich umbringen, um Arabellas Tod zu rächen.“

„Meinst du, er würde das auch jetzt noch wollen, wo Voldemort tot ist?“

Nun antwortete Albus: „Ich fürchte Ja. Er lässt keine Entschuldigung für dich gelten, ich hab’s versucht. Er steht unter einem schweren Dementorenschock. Bitte, Hermine, wenn ihr ihn schnappt, schick ihn nicht nach Askaban! Ich habe Angst, dass er sich auch selbst tötet! Roy braucht Heiler, keine Dementoren!“

„Versprochen, Albus! Die Dementoren werden ohnehin wieder in die Verbannung gehen, aus der ich sie nie hätte zurückholen dürfen. Die Notverordnungen hebe ich sofort auf, natürlich ebenfalls rückwirkend… Also, da hatten wir die vom 10. Januar, vom 7. Februar und vom 14. März… O Gott, wie konnte ich nur!“

Sie diktierte ihrer selbstschreibenden Feder gerade die Aufhebung der Notverordnungen, als Percy mit Susan das Büro betrat. Hermine war schon wieder ganz die Chefin. Sie übergab Susan das Pergament.

„Wenn du das bitte gegenzeichnen und veröffentlichen würdest, Susan?“

Susan Bones warf einen Blick darauf und strahlte. „Mit dem größten Vergnügen, Hermine.“

„Damit ist aber nur die Todesstrafe vom Tisch. Wir müssen noch eine Amnestie für alle politisch motivierten Straftaten der letzten Monate verkünden. Schreib bitte einen Entwurf. Die Gefangenen müssen sofort auf freien Fuß, die Flüchtigen außer Verfolgung gesetzt werden. Die Haftbefehle werden aufgehoben. Nur Roy MacAllister bleibt auf der Fahndungsliste, und zwar zu meinem und zu seinem eigenen Schutz – er plant einen Anschlag auf mich und ist zugleich hochgradig suizidgefährdet. Wenn er gefasst wird, soll er in die Gefängnisabteilung des St. Mungo eingeliefert werden. Außerdem erwarte ich einen ausführlichen Bericht über das Schicksal der Gefangenen Arabella MacAllister. Ach ja, und wir müssen alle Gesetze durchgehen, die ich seit meinem Amtsantritt initiiert habe…“

„Hol mal Luft, Hermine!“, rief Harry belustigt dazwischen. „Du hast die arme Susan jetzt schon mit Arbeit für den ganzen Tag eingedeckt! Deine Familie ist im Fuchsbau und wartet auf dich!“

Hermine nickte Susan zu, die sich daraufhin auf den Weg in ihr Büro machte.

Harry“, sagte Hermine leise, „du hast während des Prozesses zu mir gesagt, dass ihr alle auf mich wartet und mich vermisst. Danke dafür. Ich glaube, ich hätte sonst aufgegeben.“

„Dann lass uns jetzt gemeinsam zum Fuchsbau disapparieren“, schlug Harry vor.

Hermine nickte unsicher und erhob sich, zögerte dann aber.

„Ich trau mich nicht“, sagte sie. „Ich habe ihnen allen zu viel angetan.“

„Aber Hermine“, beruhigte Harry sie. „Sie werden dir genauso wenig einen Vorwurf daraus machen wie damals Ginny, als sie von Voldemort manipuliert wurde.“

Ginny hatte jede erdenkliche Entschuldigung, ich habe keine.“

„Und wenn schon!“, protestierte Harry. „Wir alle lieben dich, alle werden dir verzeihen! Wenn sie erst hören, wie es dazu kommen konnte…“

„Tut ihr mir einen Gefallen, ihr beiden? Geht doch bitte schon einmal voraus und erklärt es ihnen, damit sie vorbereitet sind, wenn ich komme. Ich gehe in der Zwischenzeit ins Gästehaus und packe meine Sachen.“

„Das hat doch noch Zeit!“

„Tu mir den Gefallen, Harry, bitte!“

Harry seufzte. „Na gut, dann werde ich den reitenden Herold spielen, und Albus holt Rose, James und Victoire in den Fuchsbau. Lass dir aber nicht zu viel Zeit, Hermine, du hast vor allem Hugo und Ron schon viel zu lange leiden lassen.“

Hermine nickte. „Das Packen geht ganz schnell, aber erkläre du ihnen auch ganz schnell, was los war. Lasst euch von Anderson begleiten – nicht, dass ihr doch noch verhaftet werdet!“ Sie zwinkerte Harry zu.

Während Harry und Albus mit Anderson im Ministeraufzug verschwanden, öffnete Hermine mit ihrem Zauberstab den Eingang zu jenem Geheimgang, der zum Gästehaus führte.

Auf dem Weg durchströmte sie unendliche Erleichterung. Sie hatte es überstanden! Voldemort war tot. Ihr Mann, ihre Familie und ihre Freunde würden ihr verzeihen. Ob sie Ministerin bleiben würde, war ihr plötzlich egal. Was lag ihr an dem Amt? Sie würde endlich wieder sie selbst sein. Alles würde gut werden. Nur Arabella…

Sie verdrängte den Gedanken. Immer noch ein wenig benommen und verwirrt, aber mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit betrat sie ihre Wohnung.

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